Hintergrund

Wir haben keine Wahl wo, wann oder wie wir auf diese Welt kommen.

Wir Erwachsene sind dazu verpflichtet, die neuen Lebewesen zu achten, auf sie  aufzupassen, sie zu schützen und ihnen Tricks und wertvolles Wissen zu vermitteln, so dass sie eines Tages selbständig werden.­­­

Missbrauch

Ich bin nicht der Einzige, der dem Missbrauch ausgesetzt war. Dass ich mich wehrte, bezahlte ich teuer mit seelischen und emotionalen Traumata.

Das Vertrauen in sich selbst

Mein Vertrauen in jegliche Personen war verloren. Meine Zukunftsaussichten so unklar wie das stürmische Wetter über den Britischen Inseln. Trotz des immensen psychischen Drucks dachte ich: «Das Leben muss weitergehen».

Durch fleissiges Arbeiten und Disziplin konnte ich meine seelischen Schmerzen, die Wut und die mangelnde Schulbildung überwinden. Doch die verlorene Schulzeit hat mich oft eingeholt und wurde mir teilweise fast zum Verhängnis.

Verantwortung

Meine Energie stärkte die Verantwortung, so dass der Weg für meine Kinder in eine sonnige Zukunft geebnet war.  Mit dieser Verantwortung wuchsen meine drei Kinder heran und sie wurden zu guten Bürgern auf diesem Planeten.  Dann auf einmal bemerkten sie meine schwache «Grundbildung». Es war wie ein Dolch, der mein Herz durchbohrte.

«Meine Vergangenheit hatte mich eingeholt».

Der Wille etwas zu bewirken

Da entschloss ich mich, meine Erfahrungen in etwas Positives umzusetzen. Etwas das Kindern frühzeitig Wissen vermittelt und sie aktiv auf ihren Lebensweg vorbereitet. Vor sechs Jahren fand ich den Mut mit dem Werk anzufangen unter dem Namen «Natty» (Nutty auf Englisch). Es ist ein harter Weg, vieles ist passiert, aber ich mache Fortschritte.

Stolpersteine

Als mein Lebenswerk Formen annahm und ich es mehreren Personen vorstellte, kam meine Vergangenheit wieder ins Spiel.  Eine Dame mit 40 Jahren pädagogischer Erfahrung beschimpfte mich, ich hätte kein Recht ein Bildungsprojekt herzustellen. «Sie sind ja kaum zur Schule gegangen». «Sie werde etwas unternehmen, dass es nicht zustande komme». Eine Kindergärtnerin belehrte mich eine Stunde lang. Sie habe einen Masterabschluss und ihre Kindergartenschüler (4 bis 6-jährig) würden jetzt schon Algebra lernen.

Ist die Welt gut?

Noch immer arbeite ich im Gastgewerbe und investiere meinen Verdienst in mein Lebenswerk. Eines Tages, während der Zimmerstunde in einem Café am Paradeplatz in Zürich, war ich tief in Gedanken versunken. Ein Herr holte mich aus meinen Gedanken heraus und fragte, ob ich Sorgen habe. Ich antwortete: «Nicht wirkliche Sorgen, aber 100’000.-Franken würden mir für mein Projekt helfen». Er schaute mich an und sagte: «100’000.- gebe ich manchmal an einem Abend aus». Er nahm sein Checkbuch heraus. Dann vergingen einige Sekunden und er fragte mich:«Was für ein Projekt?». In meiner offenen und fröhlichen Art erzählte ich ih stolz, was ich mache. Sein Gesichtsausdruck verhärtete sich zu einem Granitstein. Er entgegnete: «Nein, niemand versaut mir mein Geschäft. Mir ist egal wie sich die Leute gegenseitig die Schädel einschlagen, solange es nicht vor meiner Haustüre passiert. Mit meinem Geschäft mache ich Millionen». Er warf eine 20 Franken-Note auf den Tisch und verliess das Café.  Ein älteres Ehepaar schüttelte den Kopf und entschuldigte sich für das Verhalten dieses Herrn.

Es geht voran

Durch Reisen habe ich die Realität in vielen Teilen der Welt, unter anderem in afrikanischen und südamerikanischen Ländern kennen gelernt.  Kein Wunder, dass wir immer noch im Chaos stecken und dies unglücklicherweise weiter fördern.  Zitat von Nelson Mandela: «Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern». Wegen dieses Zitats bin ich mehr denn je entschlossen nicht aufzugeben. Diese Entschlossenheit beginnt nun Früchte zu tragen.  Langsam werden die Chuna Materialien akzeptiert und in diversen Kindergärten verwendet.

Unterstützung

Vielleicht sehen Sie in meinem Werk einen Bestandteil für die Zukunft, den Sie selbst suchen. Hier haben Sie die Gelegenheit, für künftige Generationen etwas Positives zu bewirken. Den Aufbau einer neuen Denkweise, die unseren Kindern und Enkelkindern eine sonnige Zukunft ermöglicht.

Wenn Sie mich und das Chuna-Team unterstützen wollen, melden Sie sich ungeniert an felix.koepfli@chuna.ch